ARTIKELARCHIV
Quelle: Anzeiger für Harlingerland, Rubrik: Aktuell, Ausgabe vom 10.03.2010
| Bauabläufe müssen optimiert werden |
| Anliegerversammlung Stadt will über die mögliche Nutzung der Friesenstraße informieren |
| Esens/Bensersiel/hä – In einem Schreiben vom 9. März hat sich die Stadt Esens an die Anlieger der Friesenstraße gewandt. Anlass gibt der Bau der Kommunalen Entlastungsstraße Bensersiel, dessen Bau sich durch laufende Gerichtsverfahren – der HARLINGER berichtete – und den lang anhalten Winter verzögert hat.
Aus städtebaulicher und wirtschaftlicher Sicht – insbesondere vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und hier der Bedarfsangebotsvorsorge – ist der Bau der Kommunalen Entlastungsstraße Bensersiel zurzeit die bedeutendste Baumaßnahme der Stadt Esens.
„Unstrittig ist, dass die Straße bis zum 31. Dezember 2010 fertiggestellt sein muss, damit die Stadt Esens die bewilligten Zuschüsse erhalten kann“, heißt es dazu in dem von Bürgermeister Klaus Wilbers und Stadtdirektor Jürgen Buß unterzeichneten Anliegerschreiben.
Um dieses für Esens-Bensersiel existenziell wichtige Ziel zu erreichen, müssen die Bauabläufe optimiert, das heißt beschleunigt werden. Bisher hatte die Stadt darauf verzichtet, Baustellenverkehre über die Gemeindestraßen fahren zu lassen. „Dies lässt sich jetzt leider nicht mehr ganz verhindern, wobei eine Minimierung das oberste Gebot ist“, so Buß und Wilbers weiter.
Gemeinsam mit Vertretern des Planungsbüros Thalen möchten sie daher die Anlieger der Friesenstraße kurzfristig zu einem Informationsgespräch einladen, und zwar morgen: am Donnerstag, dem 11. März um 20 Uhr im „Vereinshuus“ am Hafen in Bensersiel.
In ihrem Schreiben an die Anlieger der Friesenstraße gehen Jürgen Buß und Klaus Wilbers davon aus, dass die Emfpänger „sicher nicht erfreut sein werden“. Damit die Wogen nicht unnötig zu hoch schlagen, erklären sie vorab, dass es sich insgesamt lediglich um 31 Fahrten, verteilt über den Zeitraum bis Anfang Juni, handelt. Das entpricht keinem höheren Verkehrsaufkommen als es die Müllabfuhr im gleichen Zeitraum verursacht.
„Wir hoffen, dass diese Zahlen schon im Vorfeld etwas beruhigen“, so Stadtdirektor Jürgen Buß und Bürgermeister Klaus Wilbers, die morgen für alle weiteren Fragen der Anlieger der Friesenstraße zur Verfügung stehen und um Verständnis für diese mögliche Maßnahme werben werden. |
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